Die 2017er Umfrage

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Kategorie(n): Alles, Umfrage

Feedback zu „Das Jupiter-Risiko“

Seit der VÖ der elften Folge der Serie MARK BRANDIS, RAUMKADETT erreichen uns Rezensionen zur Folge, die sehr optimistisch auf die Rezeption der kommenden zwölften Folge (27.4.) einstimmen:

SF-Watchman:

Mark Brandis – Raumkadett Folge 11: Das Jupiter-Risiko führt den jungen Mark Brandis so weit hinaus in Alls wie nie zuvor. Und innerlich verändert kehrt er von dieser Reise wieder zur Erde zurück. Doch die Geschichte funktioniert nicht nur als Charakterepisode hervorragend, sondern auch als actiongeladenes Weltraumabenteuer voller brenzliger Situationen. Eine überzeugende Mischung, die ein richtig starkes Hörspiel ergibt. Wer bislang gezögert hat, Mark Brandis – Raumkadett eine Chance zu geben, sollte Folge 11: Das Jupiter-Risiko zum Anlass nehmen, diese Haltung zu ändern.

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Kategorie(n): Alles, Presse, Raumkadett, Rezensionen

Zitat der Woche #2

Diesmal ein Ausschnitt aus »Unternehmen Delphin«:

Der Patrouillenführer, ein junger Lieutenant, beugte sich aus dem Einstieg des ersten Fahrzeuges.
»Stimmt etwas nicht, Sir?«
»Major« Rossi ließ sich Zeit, diese Frage zu beantworten. Schweigend musterte er den Lieutenant von oben bis unten. Er wusste, wie der Anblick der schwarzen Uniform auf ihn wirken musste. Der Sicherheitsdienst der III. Abteilung, aufgeteilt in einen militärischen und einen zivilen Zweig, verfügte über nahezu uneingeschränkte Vollmachten. Gegen seine Anordnungen gab es keine Berufung.
Endlich, als habe er es satt, sich noch länger mit der Person des Lieutenants zu beschäftigen, fragte »Major« Rossi:
»Wer führt die Patrouille in Ihrer Abwesenheit?«
»Sergeant O’Neill, Sir.«
»Lassen Sie ihn kommen!«
»Jawohl, Sir.«
Sergeant O’Neill erschien, vierschrötig, untersetzt, mit einem kantigen Gesicht voller Narben.
»Sie haben nach mir verlangt, Sir?«
»Der Major will Sie sprechen.«
»Major« Rossi überstürzte nichts. Er hatte sich in die ihm auferlegte Rolle hineingelebt und ließ die Drohung wirken, die von seiner Uniform ausging. Stirnrunzelnd nahm er den Sergeanten in Augenschein, bevor er den Mund auftat.
»Sergeant«, sagte er, »wir wollen hier kein Aufsehen erregen. Eskortieren Sie Ihren Lieutenant auf dem schnellsten Weg zum Zentralbüro des Sicherheitsdienstes. Er steht unter Arrest.«
Der Lieutenant war blass geworden.
»Aber warum, Sir?«
»Das«, sagte »Major« Rossi – wie er es oft genug gehört hatte – »werden Sie früh genug erfahren, Lieutenant.« Er wandte sich wieder an den Sergeanten. »Verlieren Sie keine Zeit. Die Ausführung des Befehls eilt.«
Er ging auf den Phantom zu, als wäre für ihn die Sache damit erledigt, Zoll um Zoll ein Mann, der sich völlig seiner Machtstellung bewusst war und der es nicht gewohnt war, dass seine Befehle unbefolgt blieben.

Kategorie(n): Alles, Buchzitate

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Kategorie(n): Alles, Comic

Zitat der Woche #1

Jede Woche bringen wir eine Zeitlang mal ein Zitat oder einen ganzen Absatz aus den MARK BRANDIS – Büchern — und wenn Ihr kommentiert, werden es mehr als vier Wochen.

Aus „Verrat auf der Venus“:

Draußen vor der Halle stieg ich in ein Taxi. Unterwegs fragte ich den Fahrer:
„Gibt’s eigentlich was Neues, das man wissen müßte?“
Er wandte ein wenig den Kopf. „Nun, wenn Sie das Ultimatum meinen –“
„Was ist damit?“
„Nur, daß der General uns eins gestellt hat. Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.“
„So“, sagte ich. „Der Topf ist also wieder mal voll am Kochen.“
„Fragt sich nur“, sagte der Taxifahrer, „wer sich daran die Finger verbrennt. Wissen Sie, ich hab‘ nie so recht eingesehen, warum man hier so sehr gegen den General ist. Wenn ich so an die jungen Leute denke – also, ein bißchen Zucht und Ordnung könnte denen bestimmt nicht schaden.“
Ich zündete mir eine Zigarette an, lehnte mich in meiner Ecke zurück und tat, als ob ich schliefe, während ich darüber nachdachte, wie wenig doch bei manchen Menschen genügte, um sie dazu zu bringen, alles aufzugeben, wofür allein zu leben es sich lohnte. Sicher war dieser Taxifahrer über das, was sich seit ein paar Monaten in der EAAU — der Europäisch-Amerikanisch-Afrikanischen Union — tat, nur unzulänglich informiert; nicht weil ihm die Informationen vorenthalten wurden, sondern weil er zu gleichgültig war, sie zu verarbeiten. Vielleicht würde er anders reden, wenn er die Machtergreifung des Generals am eigenen Leibe hätte erfahren müssen. Sicherlich würde er dann anders reden – oder aber zu den Nutznießern gehören, die das Symbol der Reinigenden Flamme an der Mütze trugen. Kein System kann so schlimm sein, daß es nicht immer wieder eine Gruppe von Menschen gibt, die daran profitiert. Ich öffnete die Augen und besah mir den Taxifahrer ein wenig gründlicher. So wie er da am Steuer saß und sich auf den Verkehr konzentrierte, machte er auf mich nicht den Eindruck eines Mannes, der Gefallen daran fand, andere Menschen zu unterdrücken. Wahrscheinlich war es pure Gedankenlosigkeit, die ihn so reden ließ – doch selbst das war erschreckend genug.

Kategorie(n): Alles, Buchzitate

„Der Fall Rublew“ erscheint am 27. April 2017

Vier Folgen pro Jahr sollten es sein, und siehe da, soviele sind es selbst noch im Dreijahresschnitt. Das Finale der zweiten Staffel wird laut Folgenreich am 27.4. auf den Markt kommen, und es trägt den (für Brandis-Fans bedeutungsschweren) Titel „Der Fall Rublew“.

Was wird da wohl passieren? Wer Fakten oder Spekulationen hat, möge kommentieren!

Kategorie(n): Alles, Updates

VÖ: „Das Jupiter-Risiko“

Seit heute ist „Das Jupiter-Risiko“, die elfte Geschichte der Abenteuer des jungen Mark Brandis, im Handel erhältlich.

Hörprobe:

Mehr zum Hörspiel

Online gibt es die Geschichte

Kategorie(n): Alles, Neu-VÖ, Raumkadett