Hier sind in unregelmäßigen Abständen Infos von Schreibtischen, Studios, Raumschiffen oder wo wir halt sonst am Hörspiel arbeiten, zu finden – gelegentlich vielleicht mal eine Hörprobe oder ein Gag.
Dystopien in der SF bringen die innere Not oft in äußerlich drastische Bilder: skrupellose Diktaturen, die Folgen einer Virenepidemie, oder das Auftreten von Monstern oder außerirdischen Invasoren. Eine deutlich weniger drastische Form sind nachdenklich stimmende Filmbilder wie diese:
Berichte wie die an den Club of Rome von heute werden in der Flut der um Öffentlichkeit rangelnden Meldungen innerhalb von Minuten untergehen. Kaum einer will sie lesen oder hören. Noch geht es ja.
In der Adaption der Buchserie MARK BRANDIS als Hörspiel habe ich begonnen, immer mehr Gedanken unterzubringen, die ich ansatzweise in den Büchern gelernt habe, zu sehen: die Geschichte eines Mannes, der lernt, zu verzichten. (weiterlesen …)
“Lautlose Bombe” ist auf dem Weg zur Fertigstellung, und bald werden wir den Master einschicken können. Meine Gedanken drehen sich gerade um das Schreiben der nächsten Geschichten. Genauer gesagt bin ich schon mittendrin. 14 Abenteuer hat der “Held des Bürgerkrieges” jetzt hinter sich, und die Kenner der Buchreihe wissen, dass ihm ein größerer Einschnitt in seiner beruflichen Biographie bevorsteht. (weiterlesen …)
Ein Leser dieses Blogs schickte mir neulich einen Link zu J. Michael Straczynskis 2004er Versuch, das Trek-Universum zu re-booten (verblüffend viele Aspekte fanden sich dann im 2009er Kinofilm von JJ Abrams). Dabei merkte er an, die Konstellation, die das Hörspiel seit “PILGRIM 2000″ mit der Neueinführung der Rebecca Levy aufgezogen habe, erinnere doch sehr an die Dramastruktur, die in diesem Konzept analysiert worden sei.
Es ist die Sehnsucht nach den Sternen, die die Weltraumfahrt überhaupt erst möglich und sinnvoll macht. Eine der prägenden Erinnerungen meiner Kindheit ist es, im Winter in einer sternklaren Nacht auf dem Rücken im Schnee zu liegen und fassungslos und fasziniert nach oben in das Meer der Sterne zu schauen; erfasst von Ehrfurcht und dem Wunsch, einmal “da draußen” zu sein.
Aber wie erfahren es die Kinder und Jugendlichen heute? In unserer Tag und Nacht lichtdurchfluteten Welt sehen Sternenhimmel immer weniger imposant aus. (weiterlesen …)
Wer den Abspann von “Alarm für die Erde” gehört hat, weiß nun, welche Hörspielgeschichte im März 2012 auf den Markt kommen wird. Und wer sich über den Titel wundert (sieht doch die Buchreihenfolge als nächstes “Countdown für die Erde” vor), möge weiterlesen. (weiterlesen …)
Es ist bekannt, dass Nikolai von Michalewsky deutlich mehr Erfahrung mit der Seefahrt als der Raumfahrt hatte und aus seinem Erfahrungsschatz schöpfte, wenn es darum ging, seine Romane zu schreiben. Während der Adaptionsarbeit an einer der künftigen Folgen MARK BRANDIS stieß ich im Roman wieder häufig auf stürmische Analogien zur Seefahrt. Das heisst: wenn es die Handlung erforderte, geriet das Raumschiff in den Weiten des Sonnensystems in Phänomena, die wahlweise
Kommunikation mit dem Heimatplaneten unmöglichmachten,
durch potenzielle Strahlungslecks oder Einschläge die Mannschaft gefährdeten oder
einfach nur tagelang das Schiff durchbeutelten —
wobei ein größerer Teil der Besatzungsmitglieder permanent in Habachtstellung an den Geräten sitzen musste und wegen Übermüdung permanent Kaffee brauchte (weil für einen solchen Job ja keine Automatik zur Verfügung stand). Diese Ereignisse im All waren vorzugsweise: (weiterlesen …)
MARK BRANDIS ist nur eine SF-Hörspielserie. Die Herausforderungen einer SF-TV-Serie sind ungleich größer. Umso mehr kommt gute Vorbereitung ins Spiel und wirkt sich entscheidend auf die Qualität des Endprodukts aus. Ein Musterbeispiel für eine gelungene “Bibel”, das heißt, ein Handbuch für eine Serie, BEVOR diese produziert wird, ist BATTLESTAR GALACTICA — viel Spaß beim Lesen!
(ez) – In dem von Mark Brandis-Autor Nikolai von Michalewsky erdachten Generationenschiff „Pilgrim 2000“ leben tausende von Menschen in einem riesigen, sich drehenden Zylinder und versorgen sich aus der künstlichen Biosphäre des Schiffes selbst. Was auf den ersten Blick absolut phantastisch anmutet, basiert tatsächlich auf wissenschaftlichen Szenarien, die unter anderem der amerikanische Physiker Gerard K. O‘Neill Mitte der 1970er Jahre entwickelt hat. (weiterlesen …)
(ez) – In den 1970er Jahren, in denen Nikolai von Michalewsky seine ersten 18 Mark Brandis-Romane schrieb, erlebte die Science Fiction vor allem im Kino eine neue Blütezeit. Dabei wimmelte es von düsteren Utopien, die sich besonders deutlich in seinem Roman “Pilgrim 2000” widerspiegeln. (weiterlesen …)
"Oberstes Ziel des Staates muss es sein, die verhängnisvolle Kluft aufzuheben, die zwischen Realpolitik und den Grundsätzen der Ethik klafft." (NvM, aus "Aufstand der Roboter")
"Never doubt that a small group of thoughtful committed citizens can
change the world. Indeed, it is the only thing that ever has." - Margaret Mead (1901-1978), US anthropologist
seit Reset am 29.08.10
Die Hörspiele MARK BRANDIS werden produziert von INTERPLANAR Produktion.
(C) MARK BRANDIS 2001 (erneuert) Reinhild v. Michalewsky