HÄUFIGE FRAGEN

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01: Wer war Nikolai von Michalewsky?

Nikolai v. Michalewsky (1931-2000) arbeitete nach dem Ende der Schulzeit zunächst als Hafenarbeiter und Industriepolizist, dann auf einer Kaffeeplantage im damaligen Belgisch-Kongo und schließlich als Taucher im Mittelmeer. Seine Erfahrungen in Afrika verarbeitete er bald in vier Afrika-Romanen und einigen Jugendbüchern, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Schriftsteller legten. Auch als Dokumentarfilmer machte er sich einen Namen. Seine besondere Zuneigung galt neben dem Roman insbesondere dem Hörspiel: er gehörte zu den meistbeschäftigten Kriminalhörspiel- und Schulfunkautoren Deutschlands.
Den größten öffentlichen Bekanntheitsgrad erreichte er in den 70er Jahren mit der Mark-Brandis-Reihe, der bis heute (nach Perry Rhodan) erfolgreichsten deutschsprachigen SF-Buchreihe überhaupt.

Ausführlichere Texte zur Biographie findet Ihr auf der Website zur Serie und auf der offiziellen Homepage des Autors.

02: Wie unterscheiden sich Hörspiele und Buchvorlagen?

Gute Frage! Wahrscheinlich mehr und weniger als Ihr denkt! Eine erste Stoffsammlung zum Thema findet Ihr im MB-Wiki.

11: Warum gibt es nicht mehr Mark Brandis-Hörspiele?

Nikolai von Michalewsky hat 31 Bände MARK BRANDIS verfasst. 23 davon haben wir, teils in Doppelfolgen, in Hörspielgeschichten verwandelt.

Vertonungsfolge

Die restlichen acht hielten wir für weniger geeignet. Frau von Michalewsky kam mit uns dahingegen überein, keine weiteren Geschichten selbst zu entwickeln und stattdessen die Jugendabenteuer in Hörspielform zu erzählen.

Neben unserem Respekt für den Wunsch der Witwe des Autors hat uns zu diesem Schritt der Gedanke motiviert, eine Serie zu produzieren, die enden sollte, bevor die Qualität nachließe.

12: Wann erscheint die nächste Folge?

Wenn nicht hier unter VÖ, dann findet Ihr die News dazu auf der Facebookpräsenz des Labels Folgenreich.

13. Wo kann ich Trailer und Hörproben herunterladen?

Hier.

14 Warum hatte der Kolibri keinen NOT-AUS-Schalter?

Die Prototyp-Reihe aus dem Band und Hörspiel „Testakte Kolibri“ hat einen fatalen Fehler, der während der Testreihe, in der Piloten umkommen, nicht korrigiert wird: wenn das Nottriebwerk einmal eingeschaltet ist, brennt es so lange, bis der Treibstoff alle ist. Die Frage liegt nahe: warum lässt die VEGA nicht einfach einen NOT-AUS-Schalter in die Steuerungselektronik bauen?

Die Antwort ist einfach: weil Menschen, die für solche Projekte die Verantwortung tragen, unter bestimmten Umständen Menschenleben geringer schätzen als den Fortgang eines (ihres) Projektes. Die Starfighter-Affäre ist nur eines von vielen Beispielen für derartiges Handeln. Es ging Nikolai von Michalewsky darum, wie die Piloten (und ihr Projektleiter Mark Brandis) mit diesem Dilemma umgehen würden. Ein einfacherer Weg für ihn wäre es gewesen, sich eine kompliziertere Versagenstechnik im Kolibri auszudenken — aber das hätte die parabelhafte Einfachheit außer Kraft gesetzt. Jeder weiß, dass etwas faul ist, irgendwer weiß auch, wie man den Mangel beheben könnte, aber es geschieht nicht. Das ist bedauerliche Realität, jeden Tag.

Im Hörspiel haben wir sogar VEGA-Chef John Harris eine Erklärung geben lassen, WARUM das so ist. Da uns aber trotzdem hörerseits alle paar Wochen Hinweise auf die „Unlogik“ in Buch und Hörspiel erreichen, bleibt zu vermuten, dass diesen Hörern eine „dramaturgisch glatte“ Lösung lieber gewesen wäre.

21: Warum eine Prequel-Hörspielserie?
22: Wird es weitere „Raumkadett“-Folgen geben?

1.6.17: Mit Folge 12, »Der Fall Rublew«, ist die zweite Staffel der Prequel-Serie abgeschlossen. Ob und in welcher Form es noch weitere Abenteuer des jüngeren Mark Brandis geben wird, ist noch nicht entschieden. Wir werden berichten, wenn die Entscheidung gefallen ist.

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