Das lange Leben eines kurzen Films

Gerade habe ich vom Kom­po­nis­ten der Film­mu­sik den Link zum Abspann­ti­tel von “Appas­sio­nata” geschickt bekom­men und mit Ver­gnü­gen dem fei­nen Unter­schied im Arran­ge­ment im Ver­gleich zur Film­fas­sung (2008) gelauscht. Ich bekomme nach wie vor über den Regis­seur Mails von Zuschau­ern und Käu­fern wei­ter­ge­lei­tet und freue mich, dass der Film noch gese­hen wird und Reak­tio­nen hervorruft.


OT: Die Wahrheit über Schauspieler

Der iri­sche Regis­seur Neil Jor­dan (“Ondine”, “Inter­view mit einem Vam­pir”, “The Crying Game”) sprach 2010 in einem Inter­view über seine Erfah­run­gen mit Schau­spie­lern und sagte augen­zwin­kernd … You know, if you ask an actor or actress if they can sing, they say, “Of course!” If you ask if they can ride a horse, “Of course!”


Genrefilm in Deutschland

Ist das ein “schmut­zi­ges Wort” bei uns? Scheint fast so, denn ich stelle immer wie­der fest, dass wenn ein­mal ein wirk­lich guter Genre-Film aus Deutsch­land kommt, er in der Regel kein Kas­sen­er­folg wird. Wenn die Amis das machen, ist das was Ande­res. Woran liegt das?


2x25 Fragen an einen Charakter (Teil 2)

Auf mehr­fa­chen Wunsch stelle ich sie zum Down­load bereit: die 50 Fra­gen an einen Cha­rak­ter sind ein exzel­len­tes “Backstory-Werkzeug” bei der Ent­wick­lung von dra­ma­ti­schen Stof­fen. Hier sind die zweiten 25.


2x25 Fragen an einen Charakter (Teil 1)

Je mehr Zeit man in den Hin­ter­grund eines Cha­rak­ters inves­tiert (sei es als Autor, Regis­seur oder Schau­spie­ler), desto viel­schich­ti­ger kann das Ergeb­nis wer­den. Gerade in der Arbeit der Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen dem eige­nen Blick aufs Leben und dem der Figu­ren sind Hil­fe­stel­lun­gen will­kom­men und oft erfragt. Auf mehr­fa­chen Wunsch stelle ich sie zum Down­load bereit: die


Die Wirkung

Die deut­sche Film– und TV-Welt hat sich in den ver­gan­ge­nen 40/50 Jah­ren sehr ver­än­dert — aber eins ist gleich geblie­ben: die Angst vor der Wirkungspsychologie.


Jemand hat das geschrieben”

Das war (über­setzt) der Titel einer Anzei­gen­kam­pa­gne der Wri­ters’ Guild Of Ame­rica (WGA). Ziel war es, das Publi­kum, des­sen Wahr­neh­mung übli­cher­weise durch die Medien auf Regis­seure und Schau­spie­ler gerich­tet wird, für die Arbeit der Dreh­buch­au­to­ren zu sen­si­bi­li­sie­ren. Kon­se­quen­ter­weise hatte die Kam­pa­gne kein ein­zi­ges Bild im Port­fo­lio — nur Buchstaben.


Kieslowskis zehn Gebote für die Regie

Einige Jahre vor sei­nem Tod hatte Regie­i­kone Krzy­sz­tof Kieś­low­ski (+1996) die zehn Gebote des Regie­füh­rens ver­fasst. Sie wur­den zu sei­nem zehn­ten Todes­tag ver­öf­fent­licht. Sie sind ganz anders, als man sie erwar­ten würde. Fünf der zehn Gebote dre­hen sich aus­schließ­lich um die Arbeit mit den Schau­spie­lern. Keins hat mit dem Schnitt zu tun, und keins mit


Wassermärchen

Man­che den­ken viel­leicht, es sei keine große Kunst; es sei schwe­rer, einen phan­tas­ti­schen Stoff in der frem­den Welt zu ver­fil­men, wie eben den “Herrn der Ringe” in Mit­tel­erde, statt etwas Sagen– oder Mär­chen­haf­tes in “unsere Welt” zu holen. Der iri­sche Regis­seur Neil Jor­dan, der mit so unter­schied­li­chen Fil­men wie “The Crying Game”, “Inter­view mit einem


Im Kino: Transfer

Er fiel mir auf, als ich Andreas Esch­bachs Web­site besuchte und ich seine Emp­feh­lung las. Nun habe ich ihn gese­hen, und freue mich dar­über, dass es end­lich wie­der ein­mal einen intel­li­gen­ten SF-Film, Ent­schul­di­gung, Zukunfts­film aus Deutschland gibt.