2x25 Fragen an einen Charakter (Teil 2)

Auf mehr­fa­chen Wunsch stelle ich sie zum Down­load bereit: die 50 Fra­gen an einen Cha­rak­ter sind ein exzel­len­tes “Backstory-Werkzeug” bei der Ent­wick­lung von dra­ma­ti­schen Stof­fen. Hier sind die zwei­ten 25.
Wei­ter­le­sen


2x25 Fragen an einen Charakter (Teil 1)

Je mehr Zeit man in den Hin­ter­grund eines Cha­rak­ters inves­tiert (sei es als Autor, Regis­seur oder Schau­spie­ler), desto viel­schich­ti­ger kann das Ergeb­nis wer­den. Gerade in der Arbeit der Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen dem eige­nen Blick aufs Leben und dem der Figu­ren sind Hil­fe­stel­lun­gen will­kom­men und oft erfragt. Auf mehr­fa­chen Wunsch stelle ich sie zum Down­load bereit: die


Die Wirkung

Die deut­sche Film– und TV-Welt hat sich in den ver­gan­ge­nen 40/50 Jah­ren sehr ver­än­dert — aber eins ist gleich geblie­ben: die Angst vor der Wirkungspsychologie.


Jemand hat das geschrieben”

Das war (über­setzt) der Titel einer Anzei­gen­kam­pa­gne der Wri­ters’ Guild Of Ame­rica (WGA). Ziel war es, das Publi­kum, des­sen Wahr­neh­mung übli­cher­weise durch die Medien auf Regis­seure und Schau­spie­ler gerich­tet wird, für die Arbeit der Dreh­buch­au­to­ren zu sen­si­bi­li­sie­ren. Kon­se­quen­ter­weise hatte die Kam­pa­gne kein ein­zi­ges Bild im Port­fo­lio — nur Buchstaben.


Kieslowskis zehn Gebote für die Regie

Einige Jahre vor sei­nem Tod hatte Regie­i­kone Krzy­sz­tof Kieś­low­ski (+1996) die zehn Gebote des Regie­füh­rens ver­fasst. Sie wur­den zu sei­nem zehn­ten Todes­tag ver­öf­fent­licht. Sie sind ganz anders, als man sie erwar­ten würde. Fünf der zehn Gebote dre­hen sich aus­schließ­lich um die Arbeit mit den Schau­spie­lern. Keins hat mit dem Schnitt zu tun, und keins mit


Wassermärchen

Man­che den­ken viel­leicht, es sei keine große Kunst; es sei schwe­rer, einen phan­tas­ti­schen Stoff in der frem­den Welt zu ver­fil­men, wie eben den “Herrn der Ringe” in Mit­tel­erde, statt etwas Sagen– oder Mär­chen­haf­tes in “unsere Welt” zu holen. Der iri­sche Regis­seur Neil Jor­dan, der mit so unter­schied­li­chen Fil­men wie “The Crying Game”, “Inter­view mit einem


Im Kino: Transfer

Er fiel mir auf, als ich Andreas Esch­bachs Web­site besuchte und ich seine Emp­feh­lung las. Nun habe ich ihn gese­hen, und freue mich dar­über, dass es end­lich wie­der ein­mal einen intel­li­gen­ten SF-Film, Ent­schul­di­gung, Zukunfts­film aus Deutschland gibt.


Meisterwerk: Das Apartment

Billy Wil­ders fünf­fa­cher Oscar­ge­win­ner ist jetzt über 50 … natür­lich wäre es idio­tisch, zu sagen, er sei sti­lis­tisch nicht geal­tert, aber er ist ein per­fek­tes Bei­spiel dafür, dass Alter für einen Film keine Rolle spielt, wenn er so voll­kom­men geschrie­ben ist wie “Das Apart­ment”. Die­ser Film bie­tet nicht nur glaub­wür­dige Cha­rak­tere für seine drei Haupt­dar­stel­ler


Regel #8: Exposition

Autsch. Dass die 1979er TV-Fassung von “Timm Tha­ler” drei wich­tige dra­ma­ti­sche Hand­lungs­punkte, aus denen andere zwei ganze Epi­so­den an Span­nung her­aus­ge­holt hät­ten, inner­halb der ers­ten Minute der ers­ten Seri­en­epi­sode in einem Voice­over vor­ne­weg erzählt, das habe ich so noch nicht gesehen.


Das “richtige” Format

Genauso, wie sich im Buch­be­reich mit dem Kon­zept der Norm­seite ein all­ge­mein gebräuch­li­cher Stan­dard für Sei­ten­rän­der, Schrift­art, Zei­len­ab­stand und (Nicht-)Silbentrennung ein­ge­bür­gert hat, ist das Skript­for­mat zumin­dest ein inof­fi­zi­el­ler Stan­dard, anhand des­sen Ent­schei­der und Lek­to­ren den aller­ers­ten Ein­druck von der Pro­fes­sio­na­li­tät des Ver­fas­sers gewinnen.