Das Nachtleben der Götter

Der amerikanische Privatgelehrte und Erfinder Hunter Hawk hat das Geheimnis entdeckt, wie man lebende Wesen in steinerne Statuen und zurück verwandeln kann. Als er seine Erfindung allein mit viel Rotwein feiert, begegnet ihm die 800 Jahre junge Meg Turner, die ihm wiederum zeigt, wie er Steinernes zum Leben erwecken kann. Zusammen brechen sie nach New York auf und beleben antike Götterstatuen im Metropolitan Museum: Diana, Juventas, Bacchus, Merkur und Neptun. Wie vorherzusehen haben die Götter des klassischen Altertums einige Schwierigkeiten, sich dem New York City des Jahres 1930 kulturell anzupassen …

Klappentext der Hörspielfassung

Thorne Smith hatte mit seiner Spezialität, alkoholgetränkte Phantastik zu schreiben, einen Nerv getroffen und landete bis zu seinem frühen Tod 1934 einen Bestseller nach dem anderen in den USA. Hierzulande blieb er völlig unbekannt. „Das Nachtleben der Götter“ wurde 1931 veröffentlicht. 1986 entdeckte ich das Buch, als es hervorragend übersetzt in der ersten Staffel der großartigen „Bibliothek der phantastischen Abenteuer“ im Fischerverlag erschien. Versehen mit einem üppig-stilvollen Acrylgemälde als Cover fiel es mir in der Mannheimer Bahnhofsbuchhandlung auf, in der ich als Fahrschüler damals regelmäßig stöberte. Den Titel fand ich spannend, also kaufte ich es. Schon der erste Satz war ein Einstieg nach Maß:

Das Geräusch einer heftigen Explosion — einer eigenartig egozentrischen Explosion — alarmierte die in der Bibliothek versammelten Familienmitglieder nicht gerade übermäßig.

Die ersten drei Kapitel las ich gleich auf der Heimfahrt im Zug. Die folgende Geschichte rund um die Ursache dieser Explosion ist ein sehr amüsanter Blick auf die Welt der Prohibition. Es gibt keinen Charakter, der nicht mit mehr oder weniger Sinn für das richtige Maß ins Glas guckt. Entsprechend beschwipst sind viele Situationen und Konflikte, und Smiths Wortwitz hatte viel Raum zum Feuerwerken.

Jetzt haben wir es als knapp zweistündiges Hörspiel produziert und in der über dreijährigen Produktionsgeschichte einen hochklassigen Sprechercast zusammengezogen: Reinhard Scheunemann, Konrad Bösherz, Melanie Pukaß, Tobias Kluckert, Erich Räuker, Oliver Stritzel, Derya Flechtner, Luisa Wietzorek, Sarah Alles, Tanya Kahana

Coverart und Sprecher- resp. Produzentenliste

Seit es auf dem Markt ist, spaltet es die Gemüter —

  • „Ein fein gemachtes Hörspiel einer ungewöhnlich fantastischen Geschichte, deren Verfilmung man ohne Zögern in die Hände von Woody Allen legen könnte.“ (hoerspielsachen.de)
  • „Die Vorlage gibt einfach zu wenig echtes Amüsement vor und das Hörspiel erscheint trocken und fade.“ (ffm-rock.de)
  • „Ist die Idee hinter „Das Nachtleben der Götter“ noch unterhaltsam und gut, fällt die Umsetzung auf inhaltlicher Ebene nur mäßig amüsant aus.“ (deepground.de)
  • „Ja, es ist ein total verrücktes Hörspielerlebnis, das kein klares Ziel hat und dennoch bestens unterhält.“ (hoernews.de)
  • „Die Story eignete sich dabei bestens für eine filmische Umsetzung, da der Roman vor Slapstick und Situationskomik nur so strotzt. Und natürlich passt die Geschichte somit auch bestens in eine Hörspielform, vor allem, wenn sich ein Profi wie Balthasar von Weymarn für Hörspielskript und Regie verantwortlich zeichnet.“ (Medienhuren)
  • „Das Nachtleben der Götter“ ist ein ganz besonderes Hörspiel, das sich auf Grund von Thematik und Machart von anderen Produktionen abhebt. Zudem überzeugt „Das Nachtleben der Götter“ durch Dialoge, hintergründigen Humor und großartige Sprecher. (traumwelt-hoerspiel.de)

Neugierig?

Das Nachtleben der Götter ist seit dem 3. Dezember 2021 im Handel erhältlich.

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